KI-Leistungen

KI-gestützt für Kommunen

Strategische Vorausschau: vom Zukunftsbild zu Maßnahmen und Kennzahlen.

Trendanalysen, Zielbilder und Visionsentwürfe setzen wir in kommunalen Strategien seit 2022 ein. Seit 2026 ergänzen KI-Werkzeuge diese Arbeit. Im Projekt entstehen mit ihnen Szenarien und Zukunftsbilder. Jedes Ergebnis wird geprüft, bevor es in ein Dokument eingeht; entschieden wird in Verwaltung und Gremien.

Erstgespräch vereinbaren

Strategische Vorausschau heißt hier: Im Projekt werden die Vorarbeiten der Stadt ausgewertet sowie Trends und Einflussfaktoren (Entwicklungen, die die Stadt bis zum Zieljahr der Strategie prägen) analysiert. Daraus entstehen Zukunftsszenarien und Zukunftsbilder (anschauliche Beschreibungen der Stadt im Zieljahr). Das gemeinsame Zukunftsbild geht in Leitbild, Handlungsfelder, Maßnahmen mit Zeitplan und Kennzahlen über. KI kommt als weiteres Werkzeug hinzu. Die fachliche Prüfung erfolgt in jedem Schritt durch die beratenden Personen und die zuständigen Stellen der Verwaltung.

„In der Stadtentwicklung werden KI-gestützte Analysen, Szenarien und digitale Zwillinge benötigt, um Planungen datenbasiert und partizipativ zu gestalten.“

Deutscher Städtetag, Positionspapier „Smart Cities: Städte KI-ready machen“, 22. Januar 2026, Seite 9

Von der Vorausschau in die Steuerung.

Im Projekt durchläuft die Arbeit sechs Stationen. Unter jeder Station ist vermerkt, welche Stelle prüft, abstimmt, beschließt oder steuert.

Vorausschau

  1. 1

    Trends und Einflussfaktoren

    Sichtung der Vorarbeiten, Trendanalyse, Auswahl der Einflussfaktoren.

    Prüfung: Kernteam der Verwaltung
  2. 2

    Szenarien und Zukunftsbilder

    Erarbeitung mehrerer Szenarien und der daraus abgeleiteten Zukunftsbilder.

    Prüfung: Fachdienststellen

Übergang in die Steuerung

  1. 3

    Gemeinsames Zukunftsbild

    Zusammenführung der Szenarien zu einem Zukunftsbild für die Stadt.

    Abstimmung: Verwaltung und Politik
  2. 4

    Leitbild und Handlungsfelder

    Ableitung von Vision, Zielen und Handlungsfeldern aus dem Zukunftsbild.

    Prüfung: Verwaltungsvorstand
  3. 5

    Maßnahmen mit Zeitplan und Kennzahlen

    Ableitung der Maßnahmen, Kennzahlen je Maßnahme und Einordnung in einen Zeitplan nach Sitzungskalender.

    Beschlussfassung: Fachausschuss, Verwaltungsvorstand, Rat
  4. 6

    Wirkungsmessung und Fortschreibung

    Fortführung der Kennzahlen im Regelbetrieb, Zuständigkeit und Fortschreibungszyklus.

    Steuerung: Verwaltung

Bausteine von der Trendanalyse bis zur Fortschreibung.

01

Vorarbeiten der Stadt als Ausgangspunkt

Die Vorausschau knüpft an die Vorarbeiten der Stadt an: bestehende Strategien, Konzepte, Fachplanungen und die Ergebnisse früherer Beteiligung. Die Sichtung erfolgt in Abstimmung mit dem Kernteam der Verwaltung. Seit 2026 unterstützen KI-Werkzeuge die Auswertung der Unterlagen.

02

Einflussfaktoren und Trends

Die Trendanalyse folgt dem Hype Cycle von Gartner (Einordnung von Technologietrends nach ihrem Reifegrad) und ordnet Trends den Handlungsfeldern der Stadt zu. Im Projekt kommen die Einflussfaktoren hinzu. Das Kernteam der Verwaltung wählt aus, welche davon für die Stadt maßgeblich sind.

03

KI-gestützte Szenarien, im Projekt rechnerisch geprüft

Im Projekt werden aus den ausgewählten Einflussfaktoren mehrere Zukunftsszenarien entwickelt, KI-gestützt und mit der Szenariotechnik (Methode, aus Einflussfaktoren in sich stimmige Entwicklungen abzuleiten). Jedes Szenario wird rechnerisch auf Verträglichkeit geprüft (paarweise Prüfung, ob die Annahmen zusammenpassen). Jede Aussage wird mit ihrer Quelle verknüpft.

04

Szenarien als Erzählung

Im Projekt wird jedes Szenario als zusammenhängende Erzählung geschrieben, je aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger, der Verwaltung und der Wirtschaft. Die Erzählung beschreibt, wie sich der Alltag in der Stadt im jeweiligen Szenario darstellt. Die Fachdienststellen prüfen, ob die Darstellung für ihren Bereich zutrifft.

05

Zukunftsbilder realer Orte, im Projekt erstellt und gekennzeichnet

Im Projekt werden ausgewählte Szenarien an realen Orten der Stadt veranschaulicht, etwa an einem Platz oder in einem Quartier. Jedes Bild wird nach Artikel 50 der KI-Verordnung als künstlich erzeugt gekennzeichnet; es ist ausdrücklich kein Planungsvorschlag, der erläuternde Text steht neben dem Bild. Auswahl der Orte und Freigabe der Bilder erfolgen durch die Stadt.

06

Abstimmung im Prüf-Workshop

Szenarien und Zukunftsbilder werden im Projekt in einem Prüf-Workshop mit dem Kernteam der Verwaltung und den Fachdienststellen durchgesehen. Korrekturen und Ergänzungen werden eingearbeitet. Danach dienen die gekennzeichneten Zukunftsbilder als Gesprächsgrundlage für die Abstimmung mit der Politik. Die Mitwirkung der Fachdienststellen erfolgt zunächst durch die Bereiche, die dazu bereit sind.

07

Vom Zukunftsbild zu Leitbild, Zielbildern und Handlungsfeldern

Das gemeinsame Zukunftsbild wird in ein Leitbild (Vision, Ziele, Leitlinien) und in Handlungsfelder überführt, je Handlungsfeld mit einem Zielbild als wünschenswertem Zustand im Zieljahr. Daraus werden Maßnahmen mit einem Zeitplan abgeleitet, der sich am Sitzungskalender der Stadt orientiert. Die Texte sind so gefasst, dass Absätze in den Sachverhalt einer Beschlussvorlage übernommen werden können.

08

Prüfprotokoll und offene Formate

Im Projekt wird ein Prüfprotokoll geführt (welche Aussage aus welcher Quelle stammt und wer sie freigegeben hat); es wird der Stadt mit dem Sachverhalt für die Beschlussvorlage übergeben. Die Ergebnisse liegen in offenen Formaten vor. Leitbild, Maßnahmen und Kennzahlen lassen sich in die Strategie- und Projektmanagement-Software der Kommune oder der bee smart city übernehmen.

09

Wirkungsmessung und Fortschreibung

Zu jeder Maßnahme gehören Kennzahlen, die die Verwaltung im Regelbetrieb selbst fortführt (Wirkungsmessung auf Maßnahmenebene). Für den Regelbetrieb sind die Zuständigkeit und der Fortschreibungszyklus festzulegen. Die Fortschreibung richtet sich nach dem Haushaltsjahr und dem Sitzungskalender der Stadt.

Erfahrung aus der kommunalen Strategiearbeit.

Die Methoden der Vorausschau setzen wir seit 2022 in kommunalen Strategien ein.

  • Seit 2022 im EinsatzTrendanalysen nach dem Hype Cycle, Zielbilder und Visionsentwürfe in kommunalen Strategien.
  • Seit 2026 im EinsatzKI-Werkzeuge nach den Vorgaben der KI-Verordnung (EU AI Act), im Baukastensystem je nach Bedarf der Stadt eingebunden.
  • Im ProjektKI-gestützt erarbeitete und rechnerisch auf Verträglichkeit geprüfte Szenarien, Zukunftsbilder realer Orte und das Prüfprotokoll.
Landkreis Neustadt an der Waldnaab (2022)

Strategie „NEWZukunft“: Trendanalyse nach dem Hype Cycle für fünf der sechs Handlungsfelder (Seiten 30 bis 33).

Kreis Borken (2023)

Smart Region Konzept: Trendanalyse nach dem Hype Cycle für alle sechs Handlungsfelder (Seiten 16 bis 19).

Stadt Münster (2023)

Smart City Strategie 1.0: 18 Zielbilder als wünschenswerter Zustand im Jahr 2030 (Seite 40).

Stadt Krefeld (2023)

SMARTKREFELD: Visionsentwürfe aus einem Stakeholder-Workshop, im weiteren Prozess zu einer Vision kombiniert (Seite 9).

Stadt Grevenbroich (2024)

Smart City-Strategie, gemeinsam mit Detecon begleitet: Visionsentwürfe aus dem Auftakt (Seiten 10 und 11).

Stadt Gelsenkirchen (2020)

Dachstrategie „Vernetzte Stadt Gelsenkirchen“, Beleg für den Übergang in die Steuerung: 19 Handlungsfelder, 107 Maßnahmen (Seiten 21 bis 62) und 136 Kennzahlen (Seiten 79 bis 84).

Diese Arbeiten sind ohne KI-Werkzeuge entstanden. Die Strategien sind öffentlich zugänglich, die Seitenangaben folgen der gedruckten Seitenzählung der veröffentlichten Fassungen.

So starten wir.

  1. 1

    Zuschnitt und Zeitplan

    Die Stadt stellt ihre Vorarbeiten vor und legt fest, ob die Vorausschau als eigener Baustein oder innerhalb einer Strategie oder Fortschreibung beauftragt wird. Der Zeitplan richtet sich nach dem Sitzungskalender bis zur Beschlussfassung; für die erste Einordnung erfolgt eine unverbindliche Kostenabschätzung.

  2. 2

    Vorausschau im Projekt

    Trendanalyse, Szenarien und Zukunftsbilder werden erarbeitet und in Arbeitsterminen mit dem Kernteam der Verwaltung und den Fachdienststellen geprüft. Das Prüfprotokoll wird von Beginn an geführt.

  3. 3

    Überführung in die Beschlussvorlage

    Aus dem gemeinsamen Zukunftsbild entstehen Leitbild, Handlungsfelder und Maßnahmen mit Zeitplan und Kennzahlen. Der Sachverhalt für die Vorlage und das Prüfprotokoll werden übergeben; der Gremienlauf (Fachausschuss, Verwaltungsvorstand, Rat) erfolgt seitens der Stadt.

  4. Jetzt

    Erstgespräch zur Standortbestimmung

    Beschreiben Sie im Formular auf dieser Seite die Strategie oder Fortschreibung, für die eine Vorausschau vorgesehen ist. Die Rückmeldung erfolgt innerhalb eines Werktags mit einem Terminvorschlag.

Häufige Fragen.

Erfindet die KI unsere Zukunft?

Nein. Grundlage sind die Vorarbeiten der Stadt und die Einflussfaktoren, die das Kernteam der Verwaltung auswählt. KI-Werkzeuge unterstützen im Projekt die Erarbeitung der Szenarien. Die fachliche Prüfung und die Verantwortung für die Ergebnisse liegen bei den beratenden Personen, entschieden wird in Verwaltung und Gremien.

Was geschieht mit den Unterlagen der Stadt?

Welche Unterlagen herangezogen werden, legt die Stadt fest. Wo die eingesetzten KI-Werkzeuge betrieben werden, wird vor Projektbeginn mit der Kommune vereinbart. Aussagen werden im Prüfprotokoll mit ihrer Quelle verknüpft.

Wie gelangen die Ergebnisse in die Gremien?

Aus Leitbild, Handlungsfeldern, Maßnahmen und Kennzahlen entsteht der Sachverhalt für die Beschlussvorlage; das Prüfprotokoll wird mit übergeben. Der Zeitplan wird vom Sitzungskalender aus rückwärts gerechnet, über Ladungsfrist und Vorlagenschluss. Die Beschlussfassung erfolgt im Gremienlauf (Fachausschuss, Verwaltungsvorstand, Rat) seitens der Stadt.

Brauchen wir dafür eine Software?

Nein. Die Ergebnisse werden in offenen Formaten übergeben und lassen sich mit der vorhandenen Ausstattung der Verwaltung weiterbearbeiten. Leitbild, Maßnahmen und Kennzahlen lassen sich auf Wunsch in die Strategie- und Projektmanagement-Software der Kommune oder der bee smart city übernehmen.

Wie unterscheidet sich das von einer Bürgerbeteiligung?

Eine Bürgerbeteiligung erhebt Wünsche und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger. Die Vorausschau betrachtet Entwicklungen bis zum Zieljahr und beschreibt daraus mögliche Zustände der Stadt. Ergebnisse einer Beteiligung gehen als Eingangsmaterial ein; bei Freitextantworten unterstützen seit 2026 KI-Werkzeuge die Auswertung.

Wie wird die Leistung haushalterisch eingeordnet und beschafft?

Die Leistung ist konsumtiver Aufwand. Für eine erste Einordnung nennen wir eine unverbindliche Kostenabschätzung. Eine Markterkundung vor Beginn des Vergabeverfahrens ist zulässig (§ 28 VgV; unterhalb der EU-Schwellenwerte § 20 UVgO in den Ländern, die die UVgO eingeführt haben); die Leistungsbeschreibung erstellt die Kommune. Die Vergabe richtet sich nach den Wertgrenzen des jeweiligen Landes.

Standortbestimmung

Machen wir gemeinsam den nächsten Schritt.

Steht eine Fortschreibung an, läuft eine Förderphase aus oder soll ein Leitbild erarbeitet werden? Im Erstgespräch zur Standortbestimmung klären wir, auf welchen Vorarbeiten Ihre Stadt aufbauen kann und welcher Zuschnitt zum Sitzungskalender passt.